google.com, pub-2322539458176476, DIRECT, f08c47fec0942fa0 Unser schönstes Vietnam Highlight : die Phong Nha Höhlen

Unser schönstes Vietnam Highlight : die Höhlen von Phong Nha



Farmstay

Mit dem Nachtzug ging es für uns zehn Stunden rüttelnd über die Bahngleise von Hanoi nach Da Nang. Aber unser eigentliches Ziel lag 40 Km entfernt: Phong Nha!

Wir wurden von unserem Hotel am Bahnhof abgeholt und düsten dann knapp 45 Minuten an Reisfeldern vorbei zum Farmstay.

Ein tolle kleine Hotelanlage umgeben von Land und Natur.

Das gefiel mir an Zentralvietnam besonders gut: der Tourismus war noch nicht so fortgeschritten, wie in den restlichen Teilen des Landes.

Phong Nha ist definitiv ein Geheimtipp! Wir haben uns mit vielen anderen Backpackern unterhalten, aber kaum einer hat einen Stopp in diesem wunderschönen Teil des Landes gemacht.

Das Farmstay haben wir von Deutschland aus per Email reserviert- einen anderen Weg gibt es nicht. (Preis lag bei 29€ pro Person)

Zu den Email Unterlagen gehörte auch eine tolle Beschreibung über das Hotel und Umgebung!



Eines kann ich Vorweg schon sagen: Phong Nha war unser schönstes Highlight auf der ganzen Rundreise!

Fahrradtour

An unserem ersten Tag liehen wir uns Fahrrädern im Hotel, und fuhren mitten durch die Reisfelder in Richtung "City" (eher ne große Straße mit Geschäften). Auf dem Weg dorthin machten wir einen kleinen Halt bei einer Gruppe Einheimischen, wir tranken ein kühles Bier, während sie ihren Grünentee genoßen.

Obwohl sie kaum englisch sprachen, merkte man ihre Freude über unser Treffen. Begeistert schauten sie sich unsere GoPro an und lächlten strahlend in die Kamera.






Bomb Crater Bar

Unser zweiter Stopp war an einer kleinen Bar direkt am Fluß mit den Namen : Bomb Crater Bar.

Dort trafen wir auch auf eine der Besitzerinnen (Australierin) die uns von der Gegend berichtete.

Die Bar war wirklich nach den umliegenden Bombenkratern aus dem Vietnamkrieg bennant.

Wir aßen auf dem Rückweg dort ein leckers Sandwich, welches wir nur empfehlen können!


Phong Nha Cave

Aner nun ging es weiter mit dem Fahrrad. Wir durften die Räder kostenlos am Tiger Hotel abstellen und maschierten dann die Straße entlang Richtung Bootsanlegeplatz. Denn das war unser Tagesprogramm: eine Bootstour zu den ersten zwei Höhlen (Caves).

Wir mieteten uns ein Boot alleine (zu viert) und zahlten pro Person 13€.







Unsere erste Höhle war die Phong Nha Cave, welche nur mit dem Boot zu besuchen ist. Von weitem erkannte man schon den Höhleneingang.

Vorher wurde ein Teil des Daches vom Boot enfernt. Als wir in der Höhle waren, wusten wir auch warum.

Über uns türmte sich eine unglaublich schöne Tropfsteinhöhle! Ich wusste gar nicht wo ich zu erst hinschauen sollte.

Durch die Bootsfahrt hatte man die wunderbare Möglichkeit alles im sitzen zu bestaunen.

Diese Höhle war eine der ersten Höhlen, die für den Tourismus geöffnet wurden.



Nach der Fahrt hielt unser Boot an, und wir stiegen in der Höhle aus. Der Weg führte uns zur nächsten Höhle: Tien Sonh Cave.






Tien Sonh Cave

Als wir den Wegweiser fanden, der uns die Richtung zur Tien sohn Cave zeigte , schnappten wir kurz nach Luft. ;-D

Fast 400 Treppenstuffen lagen vor uns. Eigentlich für uns Sportler kein Problem, aber der Nachtzug steckte noch in unseren Knochen.

Oben angekommen, wurden wir aber mit der schönen Aussicht belohnt.

Außerdem war diese Höhle recht leer, im Vergleich zu der ersten. (Wo recht viele Boote durchfuhren).

Fast ganz alleine konnten wir durch diese Höhle spazieren. (Man kann auch nur eine Höhle buchen)

Da wir im Januar in Vietnam unterwegs waren, lag die Temperatur bei ca. 23 Grad. Aber in der Höhle war es doch ein bisschen kühler.

Aufjeden Fall sollte man am ersten Tag diese Bootstour unternehmen, denn diese Höhlen waren nur ein Vorgeschmack zum nächsten Tag.








National Park Tour

Für den nächsten Tag haben wir im Farmstay eine Tour gebucht. Die National Park Tour.

Mittlerweile gibt es sehr sehr viele Touren zur Auswahl, da war das Angebot fast schon zu groß. Wir entschieden uns für diese, da wir in dieser Tour die neuste Höhle besuchen würden, Welche erst seit 2017 für den Tourismus geöffnet ist.

Wir wurden um 08.00Uhr morgens an unserem Hotel abgeholt und sammelten nach und nach die anderen Teilnehmer ein.

Nach einer kleinen Vorstellungsrunde im Buss, erklärte uns unser Guide den Tagesplan.

(Wir haben seinen Namen nicht genau verstanden- entweder Thai oder Dai)

Programmpunkt Nummer eins:

Paradise Cave- Thien Duong Höhle

Nach einem kleinen Marsch Bergauf durch den Regenwald (befestigter Weg) lag der Höhleneingang zur Paradise Cave direkt vor uns.

Aber zunächst erzählte uns unser Guide ein bisschen mehr über diese gewaltige Höhle.

2004 wurde sie von einem Einheimischen, der Schutz im Dschungel suchte, gefunden.

Damals galt sie als größte Höhle der Welt. (Mittlerweile ist diese aber die Soon Dong Höhle, auch im Phong Nha Nationalpark).

Sie ist mit ihrer 31 Km langen Länge, aber die längste Höhle Asiens.

Wir würden nur ein paar Kilometer in die Höhle gehen und dann wieder umkehren, erklärte uns unser Guide.

Also ging es los.

Treppenstufen führten uns in die Tiefe der Höhle. Alles war wunderbar ausgeleuchtet und die Wege waren befestigt.

Wir durften jeder Zeit anhalten und Fotos machen, und spazierten durch die Höhle.

Sie hatte für mich etwas andächtiges, mit ihrer riesigen Kuppel. Wie eine Kirche.

Die Tropfsteine "wuchsen" in den verschiedensten Formen von der Decke und dem Höhleboden.

Man konnte nur staunen.

Am Ende unseres Weges, ging es nur noch über den Sand des Höhlenbodens weiter. "Hier endet unser Weg"- erzählte unser Guide. wenn man ab hier ohne Licht und ohne Wege weiter wandern möchte, muss man eine andere Tour buchen. Ein anderes Equipment war erforderlich, denn man musste einen unterirdischen Fluß überqueren.

Sehnsüchtig starte ich in die Dunkelheit der Höhle.... das klingt nach einem tollen Abenteuer.

Nur leider nicht für uns.... noch nicht.




8 Lady Cave

Nach der Paradise Cave ging es für uns zur 8 Lady Cave. Dies war vielmehr ein Tempel, denn man für 8 Todesopfer einer Bombenattacke im Vietnamkrieg, erichtet hat.

8 junge Menschen wurden in einer Höhle verschüttet und starben dort.

Für den Tempel konnte man sich lange Kleidung ausleihen. Wir haben aus Respekt keine Fotos gemacht.

Dschungel Walk und Picknick

Weiter ging es für uns zur nächsten Höhle. Aber der Weg führte durch den Dschungel.

Da der Weg recht matschig war, konnten wir uns Sandalen von der Agentur ausleihen.

Ich muss sagen, diese waren sogar recht bequem. :-D

Einen schmalen Matschpfad liefen wir hintereinander entlang. Über Stock und Stein, vorbei an Palmen und Bannanenpflanzen. Bis zu einem breitem Fluß.

Hier wurde für uns schon das Mittagessen vorbereitet.

Auf einer großen Plane durften wir Platz nehmen. Und unser Guide erklärte, wie wir die Zutaten ins Reispapier legten und zusammen rollten.

Nach dem vielen spazieren, tat das Essen richtig gut!








Tra Ang Cave

Auf einer weiteren Plane wurde unsere Ausrüstung bereit gelegt.

Helme, Handschuhe und Schwimmwesten.

Denn nun ging es ab ins Wasser- in die nächste Höhle: Tra Ang Cave.

Diese war die neuste Höhle, die für den Tourismus geöffnet wurde.

Wir waren gespannt.

Die Außentemperatur lag bei knapp 20 Grad.

Wir kletterten über spitze Steine- und ich war dankbar für die Handschuhe.

Und dann war da der Eingang- ins Dunkle!

Es ging ab ins Wasser und somit ab in die Höhle. Wir schwammen fleißig unserem Guide hinterher.

Nun wurde es Zeit die Kopflampen einzuschalten... denn das Tageslicht verschwand und vor uns war nur noch Dunkelheit.

Ich glaube ich strahlte wie eine Blöde! Denn genau das, war was wir so liebten: ein Abenteuer!

Die Fledermäuse schwirrten über unsere Köpfe und eine Stille breitete sich aus.

"Wuhuuuuuu" schrie unser Guide in die Stille hinein- und es schallte aus allen Richtungen zurück.





(Isy super glücklich)



Auf einem kleinen Vorsprung sammelten wir uns. (Viele froren und zitterten- uns vieren aber war warm vor Freude :-D)

"Jetzt wird das Licht aus gemacht"- sagte unser Guide, und wir taten es ihm alle nach.

Plötzlich war da einfach nur Schwarz.

Wir hörten das Tropfen der Wassertropfen von der Decke. Vielleicht noch die Atemzüge des Nachbarmann, aber sonst war da Nichts.

Nur die Dunkelheit und Du selbst!

Einfach toll.

Auf dem gleichen Weg ging es wieder für uns zurück.

Und am Picknickplatz wurden wir mit Handtüchern und heißem Kaffe begrüßt.

(Übrigens trinken die Vietnamesen ihren Kaffe gerne süß und mit einer Milch, angerührt aus Eigelb- schmeckt besser als es sich anhört ;-D)



Ich kann nur sagen: es war das beste Erlebnis auf unserer Reise!

Ein tolles tolles Abenteuer- was wir nie vergessen werden!

Am Buss gab es dann noch ein kühles Bier und einen tollen Ausblick über den Dschungel- ein toller Abschluss des Tages!



Goodbye Phong Nha....nächstes Ziel : Hoi An

Blogeintrag: Hoi An- zwischen Laternen und Street Food


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Ahaus, Deutschland      I   Isabell Heinrich  I  Email: isytravelyogi@gmail.com

Über mich

Wer bin ich?

Meine Name ist Isabell, Spitzname ISY.

28 Jahre jung. Die Abenteuerlust steckt in mir.

Yoga und das Reisen um die Welt, das sind meine Leidenschaften und mit meinen Blog, möchte ich sie mit euch teilen.

Mein Job?

Ich bin hauptberuflich staatlich geprüfte Sport- und Gymnastiklehrerin, und  unterrichte ich unter anderem auch Hatha-Yoga.

Ich & die Welt

Jeder Urlaubstag wird  investiert um die Welt zu bereisen. An meiner Seite befindet sich  mein Ehemann Mike.

Unser Traum ist es Zusammen die Welt zu sehen, aber unser Motto lautet: " Träume sind da um erfüllt zu werden."

Vielleicht möchtet ihr mich auf diesen Weg begleiten...

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