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Madagaskar: Wandern und Klettern in den Tsingys



Madagaskar Rundreise Teil 5

Iharana Bush Camp

Das Iharana Bush Camp liegt ein bisschen Abseits jeder Zivilisation- völlig ungestört. (Inder Nähe von Ambilobe)

Unser Bungalow besaß zwar keine Steckdosen und unseren Laptop mussten wir daher an der Rezeption laden, aber das Hotel war wunderschön.

Ins Wi-Fi kamen weder Mike noch ich. Eigentlich hatten wir während der ganzen Madagaskarreise nur die Hälfte der Zeit überhaupt Strom oder warmes Wasser. Kein Problem, denn auch das macht ein Abenteuer ja aus, oder? ;-)

Unser Bungalow hat uns unglaublich gut gefallen, obwohl er nicht mal eine richtige Tür hatte. (Nur ein Stoff Leinen hing vor einem Brett) So konnte jedes Tier problemlos ein und aus kriechen.

Unser Bad war oben offen in Richtung des Sees, dadurch hatten wir kleine "Dauerbesucher" ;-)

Mehrere kleine Frösche leisteten uns auf der Toilette Gesellschaft.

Das Bett war ganz oben, im nächsten Stockwerk des Bungalows, und auch hier war der Bungalow offen. Dadurch konnte man direkt ins Grüne schauen.

Das Bett wurde Gott sei Dank von einem Moskitonetz geschützt, denn Nachts war es doch sehr laut, dank der vielen Tierchen im Wald. (Und ich weiß nicht wie wir ohne unserem Netz geschlafen hätten ;-) )

Das Essen im Hotel war sehr lecker und das Personal unglaublich freundlich. Jeder Wunsch wurde von den Augen abgelesen.

Leider hatte ich mir ein bisschen den Magen verdorben, so das Mike wohl mehr Genuss am Essen hatte als ich.

(Bis ich meine Kohletabletten bekam, dauerte leider zwei Tage)

Der Ausblick vom Pool aus war auf die große ca. 200 Meter hohe Wand der Kalksteinfelsen gerichtet- die Tsingys!

Und natürlich wollten wir diese auch von oben betrachten!

Tsingy Wanderung

Unsere erste Wanderung starte nach dem Frühstück mit einem einheimischen Guide und Joliout (als Übersetzer).

Ich habe diese Wanderung oder das Klettern, liebevoll "den weg nach Mordor" getauft. Denn diese "Treppe"an den Kalksteinfelsen erinnerte mich nur zu sehr an "den Herr der Ringe". ;-)

Diese Tsingys waren im Gegensatz zu den roten Tsingys wirklich sehr spitz und scharfkantig.

Man musste wirklich bedacht klettern.

Trotz meiner Höhenangst kamen wir heil oben auf der ersten Plattform an- und blickten über das Tal und dem See, mit unserem Hotel, hinweg.

Wirklich unbeschreiblich schön! Die grauen Tsingys hinter uns ragten gefährlich in die Höhe!

Ein Ausblick der uns faszinierte.

Auch hier waren wir wieder alleine unterwegs!

Immer weiter kletterten wir über die spitzen Felsen, vorbei an verschiedenen Pflanzen die es geschafft haben hier oben zu überleben, und vorbei an den großen Tausendfüßlern. (Hier stellte ich fest, dass es doch noch schlimmere Tiere als Spinnen gibt)

Durch die Grotte

Dann bekamen wir Schutzhelme auf, mit einer Stirnlampe, denn als Nächstes ging es tief nach unten in eine Grotte. Vorsichtig kletterten wir hinab in die Tiefe, die unerwartet schwül warm war! Unter den Tsingys befinden sich Höhlen, die jetzt in der Trockenzeit begehbar waren, aber in der Regenzeit komplett mit Wasser gefüllt sind. Ein unheimlicher Gedanke, wenn man dabei ist durch diese verzweigten Höhlen zu wandern.

Hier gab es außer, unserer kleinen Stirnlampen, kein Licht! Einmal löschten wir auch diese und standen nun wirklich in Mitten der Dunkelheit! Mehrfach erschreckten uns die kleinen Fledermäuse über unseren Köpfen. Und wenn man genau hinsah entdeckte man in kleinen Kuhlen in der Höhlendecke die Babyfledermäuse, wie sie schliefen. Ein sehr putziger Anblick.

Nach ca. 45 Minuten kamen wir am anderen Ende dem Tageslicht entgegen. Stolz auf uns blickten wir noch einmal zurück in die Dunkelheit! Ein tolles Abenteuer!

Pool

Die Mittagszeit verbrachten wir, nach unserem leckerem Essen (begleitet von einer Schlange die ich durch Zufall neben unserem Tisch entdeckte), relaxt am Pool. Wir tankten ein bisschen Sonne und genossen den Ausblick auf die Kalkfelsenwand.

Sonnenuntergang über den Tsingys

Bevor die Sonne anfing unterzugehen, machten wir uns Bereit für die nächste Wanderung. Denn wir wollten den Sonnenuntergang von oben über den Tsingys betrachten.

Wir starteten unsere Wanderung mit dem Hoteleigenen Kanu. Netterweise paddelte Joliout für uns, damit wir den Ausblick genießen konnten.

Auf der anderen Seite des Sees kletterten wir dieses mal zu einer anderen Plattform, mit einem kleinen Holztisch, wo wir es uns gemütlich machten.

Hier über den Tsingys erblickte ich auch endlich wieder kleine Lemuren (Kronenmakis)! Laut schreiend saßen sie in den Baumkronen und warteten auf die Antwort ihrer Artgenossen.

Das Geschrei der Lemuren begleitete unseren Sonnenuntergang.

Dabei genossen Mike und Joliout eine Kubanische Zigarre und ich meine Cocopunch (Kokosmilch mit Rum).

Interessant wurde der Rückweg im Dunkeln durch die Felsen, hier erblickten wir immer mehr Lemuren und noch eine kleine Schlange. Die Dunkelheit war voller Bewegung!

Ein aufregender Tag ging wieder zu Ende und wurde Abends noch im Hotel mit ein paar Cocktails gefeiert.

Toller Ort-tolles Abenteuer!!!!!

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