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Westkanada Roadtrip: Wissenswertes über unser Wohnmobil und Campingplätze

Aktualisiert: Aug 4



Einen Roadtrip durch die unvergessliche Landschaft von Kanada! Ein Traum ging für uns in Erfüllung. Für uns war es der erste Trip mit einem Wohnmobil, obwohl wir seit vielen Jahren schon zum Campen an die Costa Brava fuhren, war uns der Umgang mit unserer mobilen Unterkunft neu! Es war wie gedacht, ein tolles Abenteuer, auch trotz manch kalter Nächte und die Suche nach den Campgrounds, bin ich nun richtig verliebt ins Camping mit einem RV! In meinem Blogeintrag möchte ich euch ein paar Tipps für einen Roadtrip in Westkanada mitgeben, von unserem Wohnmobil bis hin zu den verschiedenen Campingplätzen auf unserer Route.


Unsere 15 Tägige Reiseroute durch Kanada findest du übrigens hier:



Unsere Wohnmobile Wir waren zu viert unterwegs im Oktober 2018 und mieteten daher zwei Wohnmobile, schon von Deutschland aus, über Cruise Canada. Wir nahmen den Camper in Vancouver in Empfang und gaben ihn in Calgary wieder ab. Achtung: es ist nicht möglich am selben Tag ein Wohnmobil in Kanada zu mieten, an dem man landet! Erst einen Tag darauf! Ein Wohnmobil kann in Kanada ganz normal mit unserem Führerschein Fahrzeugklasse B gefahren werden.


Ausstattung: Hier findest du die komplette Aufteilung unseres Campers: Standard RV Das Wohnmobil bietet genug Platz für zwei Personen, die Küchenausstattung ist sogar für 6 Personen ausgelegt. Campingstühle müssen kostenpflichtig hinzugebucht werden. (Was wir zwar gemacht haben, aber nicht benötigten, denn überall gab es Tische mit Holzbänken!) Zusätzlich haben wir pro Person ein Kit gebucht, in dem Handtücher und Bettzeug enthalten war (55 CAD-36 €)





Kosten:

Der Preis pro Tag lag durchschnittlich bei ca. 100 € Mietkosten.(Alles aus meiner Auflistung enthalten) Dazu kamen die Spritkosten, wo man für 100 Kilometer ca. 22 € einplanen muss.

Wir sind in den 8 Tagen 1650 Kilometer gefahren und haben 810 € für die Miete bezahlt und 370 € für die Spritkosten.

Bei der Annahmestelle zahlt man noch das Auffüllen der Propan Flasche (35 CAD- 23 €) und das Entleeren des Abwassertanks (Dumping) (35 CAD- 23 €). (Wir bekamen die 35 CAD fürs Dumping bei der Abgabe zurück, denn wir konnten den Tank vorher noch auf einem Campingplatz entleeren)

Unsere Wohnmobile konnten kostenlos auf zwei Fahrer angemeldet werden. Als Kaution wurden 500 CAD auf der Kreditkarte gesperrt, welche man nach Abgabe des Wohnmobils wieder bekam. Bevor wir die Schlüssel für unsere Camper entgegennehmen konnten, haben wir uns einen 40 Minütigen Film über den Umgang mit einem Wohnmobil angeschaut. Dieser Film war auf jeden Fall sehr hilfreich! Er erklärte viele Fragen über das Entleeren des Abwassertanks, bis hin zum Heizen des Wohnmobils.


Frost Da wir im Oktober unsere Camper gemietet haben, lag in den Rocky Mountains bereits Schnee und die Temperatur war unter 0 Grad!

Trotzdem ist es möglich mit einem Wohnmobil in die kalten Regionen zu fahren, man muss darauf achten, dass das Wasser aus dem Tank gelassen wird, damit keine Frostschäden entstehen können! Wir haben Frostschutzmittel aus einem Campingbedarf-Laden in den Wassertank geschüttet und konnten dadurch noch die Toilette nutzen. Allerdings waren wir auch erst zum Ende unserer Route in den Rocky Mountains unterwegs. (Falls Frostschäden entstehen, müssen die Kosten dafür selbst getragen werden!)


Umgang mit dem Wohnmobil Gut zu wissen ist, das es eine Hotline Nummer gibt, wo man sich mit allen Fragen immer hinwenden kann. Auch ein Handbuch ist im Wohnmobil erhalten.

(In unser Camper ging bereits nach 20 Minuten Fahrt die Motorkontrolllampe an! Uns wurde aber mitgeteilt, dass dies kein Problem ist und öfters vorkommt.... Naja wir sind heil am Abgabeort angekommen, fanden diese Aussage aber nicht besonders beruhigend!) Die Wohnmobile in Kanada sind natürlich mit Automatikgetriebe ausgestattet. Außerdem gibt es eine Motorbremse (Motor Hawk) die mit einem Hebel betätigt wird, was besonders beim Fahren in den Bergen nützlich ist.


Strom Unsere Camper waren ohne Generatoren ausgestattet, das bedeutete wir hatten nur Strom, wenn wir an einen Campingplatz mit Stromzufuhr anfuhren. Außen am Camper befindet sich eine Klappe, in dem sich ein schwarzes langes Stromkabel befindet, welches am Campingplatz in den Stromanschluss gesteckt wird. Falls Nötig befindet sich in der Klappe auch ein Adapter, wenn der Anschluss nicht passen sollte. Dann muss der Schalter am Verteiler umgeklappt werden, damit die Stromzufuhr funktioniert. (Beim Abbau erst Schalter umlegen und dann den Stecker ziehen)


Frischwasser Im Wohnmobil gibt es einen Frischwassertank und einen Abwassertank. Im Gepäckraum des Campers befindet sich ein Schlauch, mit dem das Frischwasser wieder auffüllen kann, das geht an manchen Campingplätzen sogar direkt am Standplatz. Im Innenraum des Campers befindet sich eine Anzeige für den Füllstand der Wassertanks und des Propan Tanks.

Allerdings ist diese nicht sehr zuverlässig. Fischwasser wird benötigt fürs Duschen, die Toilette usw. Es ist nicht zum Trinken gedacht! Heißes Wasser bekommt man erst nach dem Einschalten des Warm-Wasser-Boilers, bei uns hat es meist 20–30 Minuten gedauert, bis das Wasser warm genug zum Duschen war!


Abwasser Es gibt zwei verschiedene Abwassertanks, einmal von der Toilette und dann von der Dusche und des Spülbeckens. Um diese zu leere muss man zu einer Dumping Station, auch diese befinden sich manchmal direkt am Standplatz. Ob ein Campingplatz eine Dumping Station müsst ihr euch erkundigen, denn dies haben oft nur die Comfortplätze.

Wenn man die Klappe außen am RV umlegt, könnt ihr den Abwasserschlauch herausholen und anschließen. Das Ende wird in die Öffnung der Dumping Station gesteckt. Es gibt zwei Griffe, einen zum Entleeren des Toilettenabwassers und einen zweiten für Dusch- und Spülwasser. Zuerst wird der Griff vom Toilettenabwasser gezogen und somit entleert. Anschließend spült man mit dem Dusch-/Spülwasser den Schlauch quasi wieder sauber. Achtung: Danach beide Griffe wieder schließen!!!



Heizung / Klima Die Heizung wird mit einem Schalter geregelt, genauso wie die Klimaanlage. Beides funktioniert auch ohne Stromanschluss! In sehr kalten Nächten haben wir oft den Motor kurz angemacht, damit der Wagen schneller warm wird!


Tanken In Kanada, gibt man zunächst die Geldsumme an, für die getankt wird. Wir haben oft den Automaten direkt an der Füllstation mit Kreditkarte benutzt! ACHTUNG: Es ist wichtig immer genug Sprit im Tank zu haben, denn oftmals ist die nächste Tankstelle 150 Kilometer entfernt!


Campingplätze Es gibt verschiedene Arten von Campingplätzen in Kanada. Von komfortablen Campingplätzen bis hin zu Wild Campinggrounds ist alles möglich. Die Preise pro Nacht richten sich nach der Ausstattung. Wir waren in der Off-Saison unterwegs und mussten somit keine Plätze notwendig reservieren. In der Hauptsaison wäre dies allerdings sehr Vorteilhaft! Besonders bei beliebten Campgrounds. Wir hatten eher oftmals das Problem, das viele Plätze bereits geschlossen waren. Besonders interessant waren die Wild Campingplätze, wo das Geld in einem Umschlag gesteckt wird und dieser dann in eine Art Briefkasten geworfen wird. Die Kanadier sind da anscheinend sehr vertrauensvoll. Feuerholz könnt ihr an Tankstellen kaufen oder auch oftmals bei Einheimischen am Wegesrand. Ob ein Feuer gemacht werden darf, ist am Campingplatz meist ausgeschildert. (Gleiches Prinzip mit dem Briefkasten)



Bären Auch wenn wir in den 15 Tagen keine Bären gesehen haben, sind die Warnungen überall gegenwärtig gewesen. Darum gibt es für Zelte extra abgesperrte und sichere Campingplätze! Auch sollte darauf geachtet werden niemals Müll offen rum liegenzulassen, denn auch die Mülltonnen sind extra Bären sicher! Nützliche Apps: Mit der App iOverlander könnt ihr alle Campingplätze im Umkreis sehen. Dort steht auch die Ausstattung und meist auch der Preis. Ebenfalls könnt ihr Dumping Stationen, Hotels, Restaurants usw. finden. Auf jeden Fall unglaublich nützlich!!!!


Als Navi haben wir die App Here WeGo benutzt, dort müsst ihr nur die passende Karte herunterladen (British Columbia, Alberta, etc.) Aber auch das Herunterladen einer Offline Karte mit Google Maps hat sehr gut geklappt!

Unsere Route mit allen Campingplätzen findest du hier Meine Packliste und Einkaufsliste für einen Roadtrip durch Kanada findest du hier: (Blogeintrag noch in Arbeit)


Fazit: Nach einer kurzen Gewöhnungsphase war das leben in einem Wohnmobil plötzlich wie selbstverständlich! Nach unserem Abenteuer mit dem RV in Kanada möchte ich bald schon wieder eine Reise mit Wohnmobil buchen, denn es macht auf jeden Fall süchtig! Ich hoffe, ich konnte euch ein paar Tipps und nützliche Einblicke in unserem Roadtrip geben und wünsche euch eine Gute Reise!

Du hast eine Frage oder eine Anregung? Zögere nicht mir zu schreiben: Isytravelyogi@gmail.com Deine Isy


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